Kurz gesagt
Der MHGW ist der durchschnittliche höchste Grundwasserstand, berechnet aus den Jahreshöchstwerten mehrerer Messjahre.
Das Wichtigste
- MHGW = Mittelwert der jährlichen Höchstgrundwasserstände
- Ermittelt aus Langzeitmessungen an Grundwassermessstellen
- Wird für Baugrunduntersuchungen und Hochwasserschutz genutzt
- Behörden aktualisieren den Wert regelmäßig
Der mittlere höchste Grundwasserstand (MHGW) ist der durchschnittliche Höchstwert des Grundwassers, ermittelt aus den höchsten Jahreswerten mehrerer Messjahre.
Wie wird der MHGW berechnet?
An Grundwassermessstellen wird das Niveau regelmäßig aufgezeichnet. Für jedes Kalenderjahr wird der höchste gemessene Stand festgehalten. Anschließend wird aus diesen Jahreshöchstständen der arithmetische Mittelwert gebildet. Je länger die Beobachtungsreihe, desto verlässlicher ist das Ergebnis.
Wofür wird der MHGW verwendet?
Planer und Bauherren nutzen den MHGW, um das mögliche Grundwasseraufkommen im ungünstigsten Fall abzuschätzen. Das ist wichtig für die Auslegung von Kellern, Baugruben und Schutzmaßnahmen gegen Hochwasser. Wasserbehörden dokumentieren den Wert und aktualisieren ihn regelmäßig, um aktuelle Bedingungen zu berücksichtigen.
Häufige Fragen
Wie oft wird der MHGW aktualisiert?
Die meisten Wasserbehörden überprüfen den MHGW alle fünf bis zehn Jahre, abhängig von den verfügbaren Messdaten.
Kann der MHGW für einzelne Grundstücke berechnet werden?
Ja, wenn ein Messpunkt in der Nähe des Grundstücks existiert, kann ein lokaler MHGW ermittelt werden, sonst wird ein regionaler Wert verwendet.
Beeinflusst der Klimawandel den MHGW?
Langfristige Änderungen im Niederschlag können den Grundwasserspiegel anheben, wodurch auch der MHGW steigen kann.
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