Starkes Frieren ohne Fieber: Wann Schüttelfrost nicht mit Fieber einhergeht

Wenn der Körper unkontrolliert zittert, denken die meisten automatisch an Fieber. Doch Schüttelfrost kann auch auftreten, ohne dass die Körpertemperatur ansteigt. Dieses starke Frieren ist oft beunruhigend, besonders wenn keine offensichtliche Ursache wie eine Erkältung vorliegt.

Einige Erkrankungen oder Zustände können für Schüttelfrost ohne erhöhte Temperatur verantwortlich sein. Dazu gehört beispielsweise eine Schilddrüsenüberfunktion, bei der der Stoffwechsel überreizt ist und der Körper falsche Signale sendet. Auch eine Vergiftung, etwa durch Medikamente oder Schadstoffe, kann zu plötzlichem, heftigem Zittern führen – oft begleitet von Übelkeit oder Schwindel.

Besonders im Winter ist Unterkühlung eine häufige Ursache. Wenn man zu lange kalten Temperaturen ausgesetzt ist, versucht der Körper durch Muskelzittern Wärme zu erzeugen. Dieses Phänomen kann bereits auftreten, bevor die Körpertemperatur messbar sinkt. Gleichzeitig schwächt die Kälte das Immunsystem – was die Anfälligkeit für Erkältungen erhöht.

Was tun bei Schüttelfrost ohne Fieber? Wichtig ist zunächst, sich zu wärmen: warme Kleidung, eine Decke und ein warmer (aber nicht heißer) Tee helfen. Zeigen sich weitere Symptome wie Herzrasen, Atemnot oder Verwirrtheit, sollte unbedingt ein Arzt konsultiert werden. Denn Schüttelfrost kann ein Hinweis auf eine ernsthafte Störung sein – auch ohne Fieber.

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