Was führt zu Panikattacken?

Plötzlich beginnt das Herz heftig zu klopfen, die Luft wird knapp, Schweiß bricht aus – eine Panikattacke kann so überwältigend sein, dass viele Betroffene glauben, sterben zu müssen. Doch was steckt hinter diesen heftigen Reaktionen des Körpers? Die Ursachen sind vielschichtig und meist eine Kombination aus Belastungen und Veranlagungen.

Starker Stress ist einer der häufigsten Auslöser. Wer über längere Zeit unter Druck steht – sei es beruflich, privat oder durch traumatische Erlebnisse –, kann anfälliger für Panikstörungen werden. Der Körper gerät dann regelrecht in Dauerwarnung, und schon kleinere Reize können eine Attacke auslösen.

Ein weiterer Faktor ist die familiäre Veranlagung. Wer in der Familie bereits Fälle von Angststörungen oder Depressionen kennt, hat statistisch gesehen ein höheres Risiko, selbst betroffen zu sein. Das bedeutet nicht, dass es zwangsläufig passiert – doch die Grundneigung kann vorhanden sein.

Auch andere psychische Erkrankungen spielen eine Rolle. Menschen mit Depressionen, Zwangsstörungen oder einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) erleben oft begleitende Panikattacken. Hier ist die Psyche besonders sensibel, und der Grenzübergang von starker Angst zur Panik ist leichter überschritten.

Wichtig ist: Panikstörungen sind behandelbar. Ob durch Therapie, Entspannungstechniken oder in manchen Fällen Medikamente – viele finden ihren Weg zurück in ein stabiles Leben. Der erste Schritt ist oft der schwerste: sich Hilfe zu suchen.

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