Welche Dochte eignen sich für selbstgemachte Kerzen?

Wenn du zu Hause eigene Kerzen herstellen möchtest, brauchst du nicht unbedingt speziellen Kerzendocht aus dem Fachhandel. Es gibt durchaus einfache Alternativen aus dem Alltag. Besonders gut geeignet sind reinweiße Baumwollkordeln, wie sie zum Beispiel an alten Kapuzenpullis verwendet werden. Auch ein dickerer, reiner Baumwollschnürsenkel kann als Docht dienen.

Wichtig ist, dass das Material wirklich aus 100 Prozent Baumwolle besteht. Kunstfasern wie Polyester oder Nylon sind ungeeignet – sie verbrennen nicht sauber, können giftige Dämpfe abgeben oder einfach nur schmelzen, statt zu glimmen. Auch dünnerer Baumwollfaden, wie er zum Nähen genutzt wird, kann funktionieren, besonders bei kleineren Kerzen oder Teelichtern.

Der Docht sollte gut in der Kerzenform verankert sein, idealerweise an der Unterseite befestigt und straff nach oben geführt. So brennt die Kerze gleichmäßiger und tropft weniger. Ein Tipp: Viele Hobbybastler tauchen den selbstgemachten Docht vorher kurz in flüssiges Wachs – das verbessert die Brennleistung und sorgt für eine stabilere Struktur.

Wer öfter Kerzen gießt, findet im Bastelladen spezielle Baumwolldochte mit Dochtträger oder Metalldochtsockel. Aber für den Anfang reicht durchaus ein Stück aus dem alten Pulli. Hauptsache, es brennt sicher – und sieht gut aus.

Siehe auch

Ausführliche Artikel

Verwandte Themen