So übersteht man schwüle Nächte besser

Wenn die Luft schwer liegt und die Temperatur kaum sinkt, wird das Schlafen zur Qual. Besonders an heißen Sommertagen sammelt sich die Wärme in den Wohnräumen, und das Schlafzimmer fühlt sich an wie ein Dampfbad. Doch es gibt einfache Maßnahmen, um die Nacht erträglicher zu machen.

Ein bewährter Tipp: die ganze Nacht über lüften. Öffnet man Fenster und Balkontüren, sobald die Außentemperatur sinkt – idealerweise abends und in den frühen Morgenstunden –, kann sich die Wohnung entlasten. Wichtig ist, dass nicht nur die Feuchtigkeit entweicht, sondern auch die Hitze. Bei geschlossenen Räumen bleibt die Schwüle oft bis in den nächsten Tag hinein.

Ein offenes Fenster zieht zwar Erleichterung ins Zimmer, birgt aber einen Haken: unerwünschte Gäste wie Mücken. Hier leistet ein Fliegengitter gute Dienste. Es sorgt dafür, dass frische Luft ungehindert strömt, ohne dass man nachts vom Surren kleiner Plagegeister geweckt wird. Ganz nebenbei vermeidet man so auch nächtliche Stiche und Hautirritationen.

Außerdem hilft es, tagsüber die Fenster geschlossen zu halten und Jalousien oder Vorhänge vorzuziehen. So hält man die Hitze von draußen fern. Erst am Abend, wenn es draußen kühler wird, sollte kräftig durchgelüftet werden.

Schwüles Wetter lässt sich nicht verhindern – doch mit kluger Lüftung und ein paar praktischen Hilfsmitteln lässt sich die Nachtruhe deutlich verbessern. Man muss nur wissen, wann und wie man am besten lüftet.

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