Heizkörper-Reflexionsfolien: Spart das wirklich Heizkosten?
Wer auf der Suche nach einfachen Wegen ist, Heizkosten zu sparen, stößt oft auf Heizkörper-Reflexionsfolien. Diese dünnen Bahnen aus Aluminium beschichtetem Material werden einfach hinter den Heizkörper an die Wand geklebt – fertig. Aber bringen sie wirklich etwas?
Die Idee dahinter ist klar: Ohne Folie strahlt der Heizkörper nicht nur in den Raum, sondern auch in die Wand ab. Das ist Energieverlust. Die Reflexionsfolie soll diese Wärme zurück in den Raum lenken, indem sie sie reflektiert. In Theorie klingt das logisch – und in der Praxis? Ja, es hilft – aber nur unter bestimmten Bedingungen.
Wenn die Wand hinter dem Heizkörper kalt ist und schlecht gedämmt, etwa bei Außenwänden aus Altbauten, kann die Folie sinnvoll sein. Dann verhindert sie, dass zu viel Wärme nach außen entweicht. Doch in gut gedämmten Häusern oder an Innenwänden ist der Effekt meist kaum spürbar.
Experten wie die Seite heizung.de raten daher: Folien lohnen sich vor allem dort, wo die Wand stark abkühlt. Ansonsten ist der Effekt eher psychologisch – man sieht die Folie und glaubt an Einsparung. Billig sind sie meist, aber echte Einsparungen liegen nur bei einigen Prozent. Wer wirklich viel sparen will, sollte lieber auf Dämmung, Thermostate und richtiges Lüften setzen.
Alles in allem: Ein kleiner Helfer – kein Wundermittel. Aber für wenig Geld einen Versuch wert, besonders in alten Wohnungen mit kalten Außenwänden.
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