Was sagt man besser als „Mahlzeit“?
Der Gruß „Mahlzeit“ ist vor allem in deutschen Büros weit verbreitet – besonders zur Mittagszeit. Doch woher kommt er eigentlich, und was sagt man besser, wenn man sich höflich zeigen möchte?
Ursprünglich war „Mahlzeit“ eine Art militärische Redewendung aus der Zeit der Wehrmacht, heute dient er hauptsächlich als schnelle Begrüßung unter Kollegen, wenn jemand zur Mittagspause geht. Es ist weniger ein Essenstipp als ein Zeichen von Kollegialität. Trotz seiner Beliebtheit wirkt der Ausdruck für manche jedoch etwas altmodisch oder zu salopp.
Wenn jemand „Mahlzeit“ ruft, kann man mit „Danke“, „Ebenso“ oder „Gleichfalls“ antworten – das ist kurz, höflich und gut akzeptiert. Noch freundlicher wirkt „Guten Appetit“, besonders wenn man gerade selbst am Tisch sitzt oder jemanden beim Essen stört. In formelleren Runden oder im Kundengespräch ist „Guten Appetit“ oft die bessere Wahl.
Wer etwas moderner klingen möchte, kann auch einfach lächeln und nicken oder ein lockeres „Guten Hunger“ einstreuen – das kommt meist gut an und wirkt natürlicher als der immergleiche Spruch.
Am Ende geht es weniger um das perfekte Wort und mehr um den respektvollen Umgang. Ob „Mahlzeit“, „Guten Appetit“ oder ein freundliches „Danke“ – Hauptsache, es kommt von Herzen.
Kommentare
Noch keine Kommentare. Seien Sie der Erste.