Welche Schmerzmittel sind für Hunde wirklich geeignet?

Paracetamol ist bei Menschen ein weit verbreitetes Schmerzmittel, doch bei Hunden kann es bereits in geringen Dosen schwerwiegende Folgen haben. Es wirkt bei ihnen nur unzureichend gegen Schmerzen und kann die Leber stark schädigen. Aus diesem Grund sollte es niemals ohne ausdrückliche Anweisung eines Tierarztes verabreicht werden.

Die Schmerztherapie bei Hunden unterscheidet sich deutlich von der beim Menschen. In der Tiermedizin kommen speziell für Tiere entwickelte, zugelassene Präparate zum Einsatz. Dazu gehören Wirkstoffe wie Carprofen, die in der Humanmedizin nicht verwendet werden. Diese Medikamente sind auf den Stoffwechsel von Hunden abgestimmt und weisen eine deutlich bessere Verträglichkeit auf.

Carprofen gehört zur Gruppe der nichtsteroidalen Entzündungshemmer (NSAR) und wird häufig bei chronischen Erkrankungen wie Arthrose eingesetzt. Es lindert Schmerzen und Entzündungen zuverlässig, wenn es richtig dosiert wird. Wichtig ist jedoch: Jede Medikation sollte stets auf tierärztliche Anweisung erfolgen. Was für Menschen harmlos erscheint, kann für Hunde lebensgefährlich sein.

Ein häufiger Fehler ist die Annahme, dass Menschendrugs in geringeren Dosen auch für Hunde geeignet seien. Das ist falsch. Die Verstoffwechslung von Hunden unterscheidet sich erheblich von der des Menschen. Deshalb gibt es für Hunde spezielle Arzneimittel – nicht nur aus Gründen der Wirksamkeit, sondern vor allem aus Sicherheitsgründen.

Bei Schmerzen oder Unwohlsein Ihres Hundes: immer zuerst den Tierarzt konsultieren. Nur so lässt sich eine sichere und wirksame Therapie gewährleisten.

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