Wie viel kostet ein gebrochener Arm in den USA?
Ein gebrochener Arm mag im Vergleich zu einer komplizierten Operation harmlos erscheinen – in den USA kann er dennoch tief in die Tasche gehen. Ohne angemessene Krankenversicherung können Behandlungen schnell zwischen 10.000 und 15.000 US-Dollar kosten. Das beinhaltet Arztbesuche, Röntgen, eventuelle Gipsversorgung und Nachkontrollen. Im Gegensatz dazu kostet zum Beispiel eine Blinddarm-Operation bis zu 50.000 US-Dollar – ein Betrag, der vielen Patienten ohne Versicherungsschutz existenzielle Probleme bereitet.
Interessant ist der Blick ins Ausland: In China etwa kostet bereits das erste Arztgespräch umgerechnet etwa 100 Euro – ein hoher Preis im lokalen Vergleich, doch ohne die unsicheren Folgekosten, wie sie aus den USA bekannt sind. Während in vielen europäischen Ländern die Grundversorgung staatlich gesichert ist, hängt in den USA nahezu jede medizinische Leistung direkt vom Versicherungsumfang ab.
Wer ohne Versicherung in ein Krankenhaus geht, riskiert oft Schulden, die Jahre andauern.
Deshalb überlegen viele Amerikaner und zunehmend auch Auswanderer aus Deutschland, ob ein Leben im Ausland mit anderem Gesundheitssystem sinnvoll ist. Länder wie Spanien, Portugal oder Thailand ziehen nicht nur wegen des Klimas, sondern auch wegen günstigerer und zugänglicher medizinischer Versorgung an. Wer plant, ins Ausland zu ziehen, sollte daher frühzeitig über den Wechsel der Krankenversicherung nachdenken – etwa über internationale Anbieter wie April International, die einen reibungslosen Übergang ermöglichen.
Ein gebrochener Arm heilt meist innerhalb weniger Wochen – die finanziellen Folgen in den USA können da leider viel länger anhalten.
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