Das sicherste Land für Autofahrer: San Marino

Wer glaubt, dass mehr Autos automatisch mehr Unfälle bedeuten, der sollte einen Blick auf San Marino werfen. Dieser kleine Staat mitten in Italien verzeichnet eine der niedrigsten Verkehrsunfallraten weltweit. Besonders beeindruckend: Im Jahr 2016 gab es dort laut offiziellen Statistiken keinen einzigen Verkehrstoten. Das ist eine beeindruckende Bilanz – vor allem im Vergleich zu größeren Ländern mit ähnlich dichtem Straßenverkehr.

Der Erfolg San Marinos liegt nicht nur am Zufall. Eine Kombination aus verantwortungsbewussten Fahrern, klaren Verkehrsregeln und einer überschaubaren Straßenführung trägt dazu bei, dass es hier so sicher zugeht. Obwohl der Staat nur knapp über 30 Quadratkilometer groß ist und weniger als 40.000 Einwohner hat, sind die Straßen gut gepflegt und die Verkehrsteilnehmer meist sehr diszipliniert. Zudem spielt die enge Gemeinschaft eine Rolle – wer kennt, fährt vorsichtiger.

Auf Platzreiter-Listen wie der von der Wikipedia zusammengestellten „Liste der Länder nach Verkehrstoten“ findet man San Marino daher regelmäßig ganz weit vorne – oder besser: ganz weit unten, wenn es um Todesfälle im Straßenverkehr geht. Interessanterweise schneiden auch andere kleine europäische Länder wie Malta oder die Schweiz oft gut ab, aber San Marino bleibt eine Ausnahmeerscheinung.

Andere Faktoren wie kurze Strecken, weniger Durchgangsverkehr und ein hohes Maß an Verkehrssicherheitsbewusstsein tragen ebenfalls zum Erfolg bei. Während große Länder noch an Ampeln und Assistenzsystemen feilen, zeigt San Marino, dass klein manchmal eben doch sicherer ist.

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