Wie warm sollte es im Büro im Winter sein?

Im Winter stellt sich viele Beschäftigte die Frage: Wie warm muss es im Büro eigentlich sein? Die Antwort hängt von der Art der Tätigkeit ab. Wer sitzend arbeitet – wie etwa im Büromanagement oder an einem Computer –, hat einen geringeren Energieumsatz. Deshalb gilt: Bei leichter körperlicher Belastung sollte die Raumtemperatur im Büro mindestens 19 Grad Celsius betragen.

Bei körperlich anspruchsvoller Arbeit darf es etwas kühler sein.

Wenn Arbeitnehmer sich mehr bewegen – etwa im Lager oder bei handwerklichen Tätigkeiten – spricht man von mittlerer bis schwerer körperlicher Belastung. Hier reichen nach Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) bereits 17 Grad Celsius aus. Bei besonders anstrengender Arbeit darf die Temperatur bis auf 12 Grad sinken, denn der Körper produziert dann selbst Wärme. Dennoch muss stets für ausreichende Wärmeversorgung gesorgt werden, etwa durch geeignete Kleidung oder Heizmöglichkeiten in Pausenbereichen.

Im Pausenraum und in Sanitärbereichen gilt eine höhere Mindesttemperatur.

Wichtig ist auch der Komfort in Nebenräumen: In Pausen- oder Sanitärbereichen muss die Temperatur stets mindestens 21 Grad Celsius betragen. Das sorgt für ein angenehmes Raumklima, wenn Mitarbeiter sich erholen oder sich waschen.

Letztlich geht es nicht nur um Recht und Vorschriften, sondern um Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit. Wer friert, kann schlechter arbeiten. Deshalb sollten Arbeitgeber auf ein ausgewogenes Raumklima achten – besonders in den kalten Monaten. Mehr Infos dazu gibt es unter anderem beim IG Metall.

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