Vertrauen auf den ersten Blick: Was kostet ein Online-Gütesiegel?
Im digitalen Handel ist Vertrauen die wichtigste Währung. Da Kunden die Produkte vor dem Kauf nicht anfassen können, suchen sie nach Orientierungshilfen. Ein anerkanntes Gütesiegel signalisiert Professionalität, Datenschutz und einen sicheren Zahlungsablauf. Doch mit welchen Investitionen müssen Händler rechnen, um ihr Siegel zu erhalten?
Die Kosten für ein seriöses Gütesiegel sind in der Regel gestaffelt und hängen direkt vom Umsatz des jeweiligen Onlineshops ab. Dies sorgt für Fairness, da kleinere Start-ups deutlich weniger zahlen als etablierte E-Commerce-Riesen. Wer beispielsweise eine Zertifizierung durch renommierte Anbieter wie das EHI anstrebt, zahlt bei einem jährlichen Shop-Umsatz von bis zu 100.000 Euro einen monatlichen Betrag von knapp 69 Euro.
Zusätzlich zu diesen laufenden Beiträgen können je nach Prüfstelle einmalige Einrichtungs- oder Prüfgebühren anfallen. Dafür durchläuft der Shop ein gründliches Audit, bei dem rechtliche Aspekte wie das Impressum, die AGB und der Bestellprozess kontrolliert werden. Für Händler lohnt sich diese Ausgabe meist schnell: Das sichtbare Zertifikat im Shop stärkt das Vertrauen der Besucher nachhaltig, reduziert die Zahl der Kaufabbrüche und kann so den Umsatz spürbar steigern.
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