Überweisungen bei der ING DiBa: Wann kostet was?

Wer mit der ING DiBa ins Ausland überweisen möchte, sollte wissen: Nicht alle Überweisungen sind gleich – und vor allem nicht kostenlos. Besonders wenn das Geld in eine Fremdwährung oder außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) geht, fallen Gebühren an.

Bei SHARE-Überweisungen mit einem Betrag bis 500 Euro zahlt man eine feste Gebühr von 10 Euro. Dabei werden die Kosten zwischen Auftraggeber und Empfänger aufgeteilt. Geht der Betrag über 500 Euro und es wird die OUR-Methode gewählt – also die Bank übernimmt alle Zwischenbankgebühren –, kostet die Überweisung 1,5 Promille des Betrags, mindestens jedoch 20 Euro. Dazu kommt eine Fremdspesenpauschale von 12 Euro, die die ING für mögliche Gebühren anderer Institute einbehält.

Interessant: Bei BEN-Überweisungen trägt der Empfänger alle Gebühren. Diese Variante ist für den Absender kostenfrei – allerdings nur bei Überweisungen in Währungen außerhalb des EWR möglich. In der Praxis bedeutet das: Wer sicherstellen will, dass der Empfänger den vollen Betrag erhält, muss genau hinschauen, welche Methode gewählt wird.

Wer regelmäßig ins Ausland überweist, sollte die Kosten also nicht unterschätzen. Eine einfache Umrechnung zeigt: Bei einem Transfer von beispielsweise 1.000 Euro in eine Drittstaaten-Währung mit der OUR-Methode kommen schnell über 30 Euro an Gebühren zusammen. Ein guter Grund, vorher zu vergleichen – oder gegebenenfalls auf günstigere Alternativen wie Spezialanbieter zu prüfen.

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