Wie teuer ist eine Lastschrift-Rückbuchung?

Wer eine Lastschrift zurückerstatten lassen möchte, sollte wissen: Auch wenn der Betrag vom Konto zurückgebucht wird, fallen oft zusätzliche Kosten an. Die meisten Banken berechnen für eine Rückbuchung eine Gebühr – unabhängig davon, ob der Grund berechtigt ist oder nicht.

Im Durchschnitt liegt die Gebühr bei 4,50 Euro zzgl. MwSt., also etwa 5,36 Euro inklusive Steuern. Diese Summe wird direkt von der Bank erhoben, sobald die Rückbuchung eingeleitet wird. Es spielt dabei kaum eine Rolle, ob es sich um einen Fehler beim Lastschriftverfahren handelt, um eine unberechtigte Abbuchung oder um einen Streit mit einem Händler. Die Gebühr fällt meist trotzdem an – es sei denn, die Bank erkennt einen klaren Fehler auf Seiten des Zahlungsempfängers an und übernimmt die Kosten selbst.

Wichtig ist auch: Wer zu unrecht eine Lastschrift widerspricht, kann nicht nur die Gebühr zahlen, sondern auch Konsequenzen durch Mahnungen oder Einträge bei Schutzgemeinschaften bekommen. Daher sollte eine Rückbuchung nur erfolgen, wenn wirklich kein Anspruch auf die Zahlung besteht – etwa bei doppelter Abbuchung, fehlender Widerrufsbelehrung oder nicht erbrachter Leistung.

Ein guter Tipp: Wer regelmäßig mit Lastschrift zahlt, sollte seine Kontoauszüge regelmäßig prüfen. So lassen sich Fehler schnell erkennen und rechtzeitig melden, bevor sie teuer werden. Bei berechtigten Beschwerden lohnt sich oft auch ein Gespräch mit dem Unternehmen – manchmal lässt sich so eine Gebühr vermeiden.

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