Was kann Fatigue verursachen?
Das Fatigue-Syndrom, auch als krankhafte Erschöpfung bekannt, kann viele Ursachen haben – die medizinische Forschung hat sie noch nicht vollständig entschlüsselt. Dennoch wissen Ärzte, dass es selten nur eine einzige Quelle für die extreme Müdigkeit gibt. Vielmehr ist Fatigue oft ein Warnsignal des Körpers, das auf eine zugrunde liegende Erkrankung hinweist.
Die häufigste Ursache ist die Anämie – also ein Mangel an roten Blutkörperchen.Bei einer Anämie transportieren die sogenannten Erythrozyten zu wenig Sauerstoff durch den Körper. Das führt zu Leistungsabfall, Schwäche und einem ständigen Gefühl der Erschöpfung – selbst nach ausreichend Schlaf. Besonders betroffen sind oft Frauen, ältere Menschen oder Personen mit chronischen Erkrankungen.
Doch nicht nur Blutarmut kann Fatigue auslösen. Auch Schilddrüsenunterfunktion, Depressionen, Diabetes, Nierenerkrankungen oder langwierige Infektionen können dafür verantwortlich sein. In vielen Fällen spielt zudem die Lebensführung eine Rolle: Dazu zählen mangelnde Bewegung, unausgewogene Ernährung oder dauerhafter Stress.
Wichtig ist: Wer über Wochen hinweg unausgeglichen müde ist, sollte einen Arzt aufsuchen. Eine gezielte Diagnose kann helfen, die eigentliche Ursache zu finden – und gezielt entgegenzuwirken. Denn Fatigue ist kein Zeichen von Schwäche, sondern ein echtes Symptom, das Beachtung braucht.
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