Was der Tierarzt bei Arthrose für Hunde und Katzen tut

Wenn ein Hund oder eine Katze plötzlich lahmt, nur noch ungerne springt oder sich steif bewegt, könnte Arthrose die Ursache sein. Die degenerative Gelenkerkrankung betrifft vor allem ältere Tiere und führt zu Schmerzen, Steifheit und verminderter Lebensfreude. Beim Besuch beim Tierarzt steht zunächst eine gründliche Untersuchung im Mittelpunkt – oft unterstützt durch Röntgenaufnahmen, um den Schweregrad der Gelenkveränderungen einzuschätzen.

Die Behandlung zielt darauf ab, die Schmerzen zu lindern und die Lebensqualität des Tieres zu verbessern. Dazu verschreibt der Tierarzt häufig so genannte NSAID – nichtsteroidale Entzündungshemmer. Diese Medikamente helfen nicht nur gegen Schmerzen, sondern hemmen auch die Entzündung im Gelenk, die bei Arthrose eine große Rolle spielt. Wichtig ist, dass sie über einen längeren Zeitraum sicher verabreicht werden können, allerdings stets unter tierärztlicher Kontrolle.

Ein ganzheitlicher Ansatz

neben der Medikation spielt die Unterstützung durch physiotherapeutische Maßnahmen, eine angepasste Ernährung und gezielte Bewegung eine wichtige Rolle. Leichtes Training, wie kurze Spaziergänge oder Wassergymnastik, kann die Gelenke entlasten und gleichzeitig die Muskulatur stärken. Auch Nahrungsergänzungsmittel mit Glucosamin oder Omega-3-Fettsäuren werden oft empfohlen.

Die gute Nachricht: Auch wenn Arthrose nicht heilbar ist, lässt sich der Krankheitsverlauf heute gut beeinflussen. Mit der richtigen Therapie können viele betroffene Tiere noch lange ein schmerzarmes und aktives Leben führen.

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