Wie Schwüle den Körper belastet

Bei schwülem Wetter fühlen sich viele Menschen plötzlich müde, schlapp oder sogar gereizt – und das hat einen ganz einfachen Grund: Die Luft ist voll mit Feuchtigkeit, sodass der Schweiß kaum verdunsten kann. Und ohne Verdunstung kühlt der Körper nicht ab. Er versucht es trotzdem und schwitzt immer mehr, was die Belastung für den Kreislauf erhöht.

Um sich zu schützen, fährt der Körper den Kreislauf bewusst herunter. Das ist eine natürliche Reaktion, um einen Hitzeschlag zu vermeiden. Doch das hat seinen Preis: Wir fühlen uns abgeschlagen, unsere Konzentration lässt nach, und selbst kleine Anstrengungen werden zur Herausforderung.

Besonders gefährdet sind ältere Menschen, kleine Kinder oder Personen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Doch auch gesunde Menschen spüren die Auswirkungen der Schwüle – vor allem, wenn sie sich draußen aufhalten oder körperlich arbeiten.

Was hilft? Leichte, luftige Kleidung, viel Flüssigkeit – am besten Wasser oder ungesüßte Kräutertees – und ausreichend Pausen im Schatten oder in kühlen Räumen. Ein kühles, aber nicht eiskaltes Duschbad kann ebenfalls Erleichterung bringen, ohne den Kreislauf zusätzlich zu belasten.

Wer merkt, dass er stark schwitzt, Schwindel verspürt oder Kopfschmerzen bekommt, sollte sofort in die Kühle gehen, etwas trinken und sich hinlegen. Frühzeitig reagieren schont den Körper und beugt gesundheitlichen Problemen vor.

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