Was ist eine Echtzeit-Überweisung und worauf muss man achten?
Seit einigen Jahren wird im deutschen Zahlungsverkehr immer häufiger auf Echtzeit-Überweisungen – auch Instant Payments genannt – gesetzt. Diese Überweisungsart ist besonders schnell: Der überwiesene Betrag landet in der Regel innerhalb von zehn Sekunden auf dem Empfängerkonto. Möglich ist das rund um die Uhr, an 365 Tagen im Jahr – also auch an Wochenenden und Feiertagen.
Damit eine Echtzeit-Überweisung funktioniert, muss die Bank des Empfängers am SEPA-Instant-System teilnehmen. Die meisten großen deutschen Banken und Sparkassen unterstützen dieses Verfahren bereits. Achten Sie deshalb darauf, dass die Kontonummer oder IBAN korrekt eingegeben ist. Denn anders als bei einer regulären Überweisung lässt sich eine Echtzeit-Überweisung meist nicht stornieren, sobald der Betrag überwiesen wurde. Ein Fehler kann daher schnell teuer werden.
Zudem sollten Sie wissen, dass nicht alle Banken diese Funktion automatisch freigeschaltet haben. Bei manchen Instituten müssen Sie Instant Payments erst aktivieren – oft über die Online-Banking-Oberfläche oder direkt in der App. Die maximale Überweisungssumme pro Transaktion liegt bei den meisten Banken bei 15.000 Euro, manche setzen aber niedrigere Limits.
Die Vorteile liegen auf der Hand: Wer dringend Geld benötigt – etwa bei kurzfristigen Rechnungen oder privaten Vereinbarungen –, erhält es blitzschnell. Dennoch gilt: Geben Sie stets nur Kontodaten ein, denen Sie vertrauen. Sicherheit bleibt auch bei Echtzeit-Überweisungen das A und O.
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