Was passiert, wenn Öl zu lange steht?
Wenn ein Auto längere Zeit nicht genutzt wird, kann das Öl im Motor Probleme bereiten – selbst wenn der Ölstand normal erscheint. Öl verliert mit der Zeit wichtige Eigenschaften, besonders wenn es monatelang untätig bleibt. Die Kühl- und Schmierfähigkeit nimmt ab, was den Motor bei der nächsten Fahrt schlechter geschützt lässt.
Dazu kommt: Durch Temperaturschwankungen und Feuchtigkeit kann sich im Öl Kondenswasser bilden. Das führt nicht nur zu Rost im Inneren des Motors, sondern verunreinigt das Öl zusätzlich. Auch Additive, die im frischen Öl enthalten sind, setzen sich langsam ab oder zersetzen sich – was die Schmierkraft weiter schwächt.
Wer sein Auto nach einer längeren Standzeit wieder nutzen möchte, sollte daher nicht nur den Ölstand überprüfen, sondern auch die Qualität des Öls beurteilen lassen. Ein Experte kann feststellen, ob ein Ölwechsel nötig ist – besser jetzt ein paar Euro investieren, als später hohe Reparaturkosten riskieren.
Das gilt übrigens nicht nur für selten genutzte Oldtimer oder Geländewagen, sondern auch für Autos, die während einer Reise oder Krankheit wochenlang in der Garage stehen bleiben. Wie die Experten von Chapel Hill Tire empfehlen, gehören sechs wichtige Checks auf die Liste, bevor man wieder losfährt – und der Zustand des Öls ist einer der wichtigsten.
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