Was passiert nach einer Wurmkur beim Tier?

Wenn Sie Ihrem Hund oder Ihrer Katze eine Wurmkur verabreichen, beginnt das Medikament innerhalb weniger Stunden zu wirken. Meist ist die Wirkung nach 24 bis 72 Stunden abgeschlossen. In dieser Zeit werden die im Darm lebenden Würmer sowie ihre verschiedenen Entwicklungsstadien abgetötet.

Nach der Behandlung scheiden die Tiere die toten oder sterbenden Würmer oft über den Kot aus. Manchmal ist das unsichtbar, besonders wenn es sich um sehr kleine Parasiten handelt. Bei starker Infektion können jedoch ganze Wurmbänder oder einzelne Glieder sichtbar sein, besonders bei Bandwürmern.

Wichtig ist: Eine Wurmkur beseitigt nur die Würmer, die sich zum Zeitpunkt der Behandlung im Tier befinden. Sie schützt nicht vor neuen Infektionen. Deshalb ist es sinnvoll, regelmäßig zu entwurmen – besonders bei Tieren, die viel im Freien unterwegs sind oder die rohes Fleisch fressen.

Einige Wurmmittel wirken nur gegen bestimmte Arten, etwa Spulwürmer oder Bandwürmer. Daher sollte die Wahl des Präparats immer auf die Lebensweise des Tieres abgestimmt sein. Bei Unsicherheit hilft der Tierarzt weiter.

Die meisten Tiere vertragen eine Wurmkur gut, doch manchmal treten leichte Nebenwirkungen wie Durchfall oder Erbrechen auf. Diese vergehen meist schnell von allein.

Regelmäßige Entwurmung ist ein wichtiger Teil der Gesundheitspflege – nicht nur für das Tier, sondern auch für den Menschen. Denn einige Würmer können auf den Menschen übertragen werden.

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