Was passiert, wenn man Beifuß raucht?

Beifuß, auch bekannt als Artemisia vulgaris, ist eine Heilpflanze, die in vielen Gärten und Wiesen der Nordhalbkugel wild wächst. Schon seit Jahrhunderten wird sie in der Volksmedizin genutzt – nicht nur als Tee, sondern gelegentlich auch geraucht.

Wirkung beim Rauchen

Wenn man 1 bis 3 Gramm Beifuß raucht, kann es zu einem leichten, fast schon meditativen Zustand kommen. Viele berichten von einer milden Euphorie, die sich nach kurzer Zeit in tiefe Entspannung verwandelt. Es ist kein rauschhaftes High wie bei anderen Substanzen, sondern mehr ein sanftes Loslassen – als würde der Alltag für einen Moment in den Hintergrund treten.

Wichtig ist jedoch: Beifuß enthält Thujon, das in hohen Dosen unangenehme Nebenwirkungen wie Schwindel oder Unwohlsein auslösen kann. Deshalb sollte man mit kleinen Mengen beginnen und vorsichtig sein, besonders beim ersten Mal.

Die Pflanze wächst oft am Wegesrand, an Feldrändern oder in trockenen Gebieten – und zwar völlig kostenlos. Doch gerade weil sie leicht zugänglich ist, sollte man sie respektvoll nutzen. Nicht jede Heilpflanze verträgt Überdosierung oder häufigen Gebrauch.

Eine interessante Pflanze mit Tradition – aber kein Alltagsvergnügen. Wer neugierig ist, sollte langsam vorgehen und auf seinen Körper hören. Denn bei Beifuß geht es weniger um starke Effekte, sondern um Stille, Klarheit und eine sanfte innere Ruhe.

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