Was passiert, wenn man zu viel träumt?
Träumen ist ein ganz natürlicher Teil des Schlafzyklus – doch was passiert, wenn wir zu viel träumen? Besonders intensive oder häufige Träume können auf eine überaktive REM-Phase hindeuten, jene Schlafphase, in der die meisten Träume stattfinden. Interessanterweise zeigt die Forschung, dass Menschen, die besonders viel träumen und damit längere REM-Phasen durchlaufen, oft an einer leichten Form von Niedergeschlagenheit leiden.
Laut einer Beobachtung litt etwa jeder zweite bis dritte Befragte, der sehr lebhaft träumte, unter einer Art Mini-Depression. Je länger die REM-Phasen andauern, desto häufiger scheint die Stimmung zu leiden. Umgekehrt verbesserte sich die Befindlichkeit vieler Probanden, wenn die REM-Phase kürzer war. Das bedeutet nicht, dass Träumen schlecht ist – ganz im Gegenteil: Träume helfen uns, Erlebtes zu verarbeiten und Emotionen zu ordnen. Doch bei übermäßig langen oder intensiven Traumphasen kann der Körper möglicherweise nicht ausreichend regenerieren.
Ein gesunder Schlaf besteht aus einem Wechsel zwischen Tiefschlaf und Traumschlaf. Wenn der Traumschlaf jedoch überhandnimmt, kann das auf Stress, seelische Belastung oder Schlafstörungen hindeuten. Wer sich morgens müde, ausgelaugt oder emotional erschöpft fühlt, sollte daher nicht nur die Schlafdauer, sondern auch die Qualität des Schlafs** im Blick behalten. Regelmäßige Schlafzeiten, Entspannung vor dem Einschlafen und ein ausgewogenes Tagespensum können helfen, den Traumhaushalt im Gleichgewicht zu halten.
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