Die gefährlichsten Länder der Welt – Wo Reisen lebensgefährlich werden können

Reisen in ferne Länder können faszinierend sein – doch in einigen Regionen der Welt birgt jede Bewegung außerhalb der eigenen vier Wände ein erhebliches Risiko. Sicherheit ist kein selbstverständliches Gut, wie aktuelle Lageberichte zeigen. Besonders auffällig: Mehrere der gefährlichsten Länder liegen in Afrika und dem Nahen Osten, geprägt von Konflikten, politischer Instabilität und gewaltsamen Auseinandersetzungen.

Der Jemen bleibt seit Jahren ein Epizentrum von Gewalt und humanitärer Krise. Verantwortlich dafür sind Bürgerkrieg, Hunger und ein schwacher Staat. Ähnlich prekär ist die Lage in Syrien, wo nach über einem Jahrzehnt Krieg immer noch Gefahr von Bomben, Entführungen und bewaffneten Gruppen herrscht.

Auch Somalia und die Zentralafrikanische Republik zählen zu den gefährlichsten Orten – hier dominieren Milizen, Terrorgruppen wie Al-Shabaab und ein Mangel an staatlicher Kontrolle. Im Südsudan führen ethnische Spannungen und Machtkämpfe immer wieder zu blutigen Auseinandersetzungen.

Teile von Nigeria sind vor allem im Norden durch die Terrororganisation Boko Haram bedroht. In Pakistan gibt es trotz Fortschritten weiterhin Gebiete mit hohem Sicherheitsrisiko, besonders an den Grenzen zu Afghanistan.

Und seit 2022 hat sich auch die Ukraine auf traurige Weise auf diese Liste gesetzt. Der andauernde Krieg im Osten und Raketenangriffe auf Städte machen große Teile des Landes für Reisende unzugänglich und lebensgefährlich.

Wer plant, in Krisengebiete zu reisen – aus beruflichen, familiären oder humanitären Gründen –, sollte stets aktuelle Reisehinweise prüfen und lokale Gegebenheiten ernst nehmen. Sicherheit geht immer vor.

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