Ernährungstipps während der Chemotherapie
Während einer Chemotherapie kann sich der Körper empfindlich zeigen – besonders der Mund- und Magenbereich. Um Unwohlsein zu vermeiden, ist es sinnvoll, die Ernährung anzupassen. Experten raten dazu, pürierte bis flüssig-breiige Speisen wie Suppen oder Eintöpfe zu bevorzugen. Diese sind leicht verdaulich und schonen den empfindlichen Verdauungstrakt.
Wichtig ist auch die Wahl der Gewürze: Mild gewürzte Speisen verhindern Reizungen und machen das Essen angenehmer. Dagegen sollten stark säurehaltige Lebensmittel wie Zitrusfrüchte oder Essig gemieden werden – sie können Schleimhautreizungen verstärken. Auch kohlensäurehaltige Getränke können Blähungen oder Übelkeit auslösen und sind daher besser zu vermeiden.
Ein weiterer Tipp: Kühle oder gefrorene Speisen werden oft besser vertragen als heiße Mahlzeiten. Eiskalte Speisen wie Joghurt, Pudding oder gefrorene Früchte können sogar Linderung bringen, besonders wenn der Mundraum entzündet ist. Auch Säfte und Obstmus, wie sie in Kindergläschen angeboten werden, eignen sich gut – sie liefern Energie und sind sanft zur Verdauung.
Die Ernährung während der Chemotherapie sollte individuell angepasst sein. Doch diese allgemeinen Hinweise können helfen, sich trotz der Belastung etwas wohler zu fühlen. Immer wieder lohnt es sich, kleine Portionen auszuprobieren und darauf zu achten, was der Körper gerade verträgt. Für spezifische Fragen ist ein Gespräch mit dem Arzt oder einer Ernährungsberatung sinnvoll.
Quelle: Ernährung bei Chemotherapie | Gesundheitsportal – gesundheit.gv.at, 06.08.2021
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