Was Sie bei Kaliummangel vermeiden sollten

Bei einem Kaliummangel ist es wichtig, die Ernährung bewusst umzustellen – und Lebensmittel zu meiden, die besonders arm an Kalium sind. Dazu gehören stark verarbeitete Produkte wie Fette, Öle, Zucker sowie Weißmehlprodukte wie Baguette, Toast oder klassische Nudeln. Auch polierter Reis und viele Teigwaren enthalten nur sehr wenig von diesem lebenswichtigen Mineralstoff. Selbst Trink- und Mineralwasser liefern meist kaum Kalium.

Wenn der Arzt eine kaliumreduzierte Ernährung empfiehlt – etwa bei bestimmten Nierenerkrankungen oder medikamentösen Behandlungen – sollte die Zufuhr auf etwa 2000 bis 2500 Milligramm pro Tag begrenzt werden. Doch bei einem echten Mangel gilt das Gegenteil: Dann gilt es, kaliumreiche Lebensmittel wie Bananen, Kartoffeln, Spinat, Avocados oder getrocknete Aprikosen gezielt in die Ernährung einzubinden.

Um den Kaliumspiegel stabil zu halten, lohnt es sich, frische, möglichst naturbelassene Lebensmittel zu wählen. Verarbeitete Fertigprodukte enthalten oft nicht nur wenig Kalium, sondern auch viel Salz und Zusatzstoffe, die den Elektrolythaushalt zusätzlich beeinflussen können. Eine ausgewogene Ernährung mit viel Gemüse, Vollkorn und magerem Eiweiß stärkt nicht nur den Kaliumhaushalt, sondern tut dem ganzen Körper gut.

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