Bringt ein Teelichtofen wirklich Wärme?
Die Idee klingt verlockend: Mit wenigen Teelichtern und einer Keramikschale etwas Wärme in den Raum bringen – und dabei sogar Heizkosten sparen. Doch laut Reinhard Loch von der Verbraucherzentrale ist das nicht realistisch. Ein Teelichtofen taugt bestenfalls als stimmungsvolle Dekoration, nicht aber als echte Heizlösung.
Um auch nur einen spürbaren Effekt zu erzielen, müsste man nach Expertenangaben etwa ein Teelicht pro Quadratmeter Raum aufstellen. In einem durchschnittlichen Wohnzimmer wären das schnell 20 oder mehr brennende Kerzen – eine enorme Menge. "Das macht ja keiner. Und das wäre außerdem hochgefährlich", warnt der Energieexperte gegenüber dem RND vom 1. Oktober 2022.
Teelichter geben zwar Wärme ab, aber nur in sehr geringem Maße. Die Energiemenge entspricht gerade einmal einem kleinen Bruchteil einer herkömmlichen Heizung. Dazu kommt das erhebliche Brandrisiko, besonders wenn mehrere Kerzen gleichzeitig in der Nähe von brennbaren Materialien wie Vorhängen oder Holz brennen.
Wer tatsächlich Heizkosten sparen möchte, ist mit guter Dämmung, richtigem Lüften und modernen Heizsystemen besser beraten. Ein Teelichtofen mag gemütlich aussehen, aber gegen die Kälte im Winter hilft er kaum. Sicherheit und Effizienz sollten stets Vorrang haben – besonders in der kalten Jahreszeit.
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