Was tun bei Bronchitis in der Nacht?
Wer unter Bronchitis leidet, kennt das nächtliche Unwohlsein nur zu gut: ein trockener Husten, der die Ruhe raubt, enge Gefühle in der Brust und das ständige Bedürfnis, sich räuspern zu müssen. Gerade in der Nacht kann die Schleimhaut in den Atemwegen austrocknen, was den Reizhusten verstärkt.
Ein bewährtes Mittel ist die Inhalation vor dem Schlafengehen. Dabei hilft schon ein einfacher Dampf mit warmem Wasser – noch besser wirkt es, wenn du etwas Kamille hinzufügst. Die entzündungshemmende und beruhigende Wirkung der Kamille kann helfen, die gereizten Atemwege zu entspannen und den Schleim flüssiger zu machen. So wird das Hustenreizpotenzial reduziert, und das Atmen fällt leichter.Wichtig ist, die Inhalation nicht zu heiß durchzuführen – ideal sind Temperaturen um 40 bis 45 Grad, damit die empfindliche Schleimhaut nicht zusätzlich gereizt wird. Auch das Hochlagern des Oberkörpers mit einem zusätzlichen Kissen kann helfen: So kann Schleim besser abfließen und das Husten wird weniger intensiv.
Trinken sollte man über den Tag verteilt viel, am besten ungesüßte Kräutertees oder klare Brühen. Auch wenn die Symptome nachts stärker wirken – mit den richtigen Maßnahmen lässt sich die Nacht deutlich erleichtern. Bei anhaltenden Beschwerden oder Fieber ist jedoch ein Arztbesuch ratsam, um Komplikationen frühzeitig zu erkennen.
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