So bleibt man bei extremer Schwüle fit
Wenn die Luft schwer wird und das Atmen plötzlich anstrengender wirkt, dann herrscht oft extreme Schwüle. Viele fühlen sich dann schnell müde, schlapp und unkonzentriert. Warum? Weil der Körper bei hoher Luftfeuchtigkeit schlechter schwitzen kann – und sich somit schlechter abkühlt. Die Folge: Das Thermometer im Körper steigt, und wir fühlen uns ausgelaugt.
Was hilft? Vor allem eines: den Körper nicht zusätzlich belasten. Wer bei solchen Bedingungen Sport treibt oder schwere Arbeiten verrichtet, bringt ihn unnötig unter Druck. Statt Action lieber Ruhe wählen – und die Kraft für wichtigere Dinge aufheben.
Ein einfacher, aber effektiver Tipp: kaltes Wasser auf die Unterarme laufen lassen oder mal kurz die Füße in ein kühles Fußbad tauchen. Das signalisiert dem Körper, dass es kühler wird – und hilft so, die Kerntemperatur zu senken. Auch kalte, feuchte Lappen im Nacken können Erleichterung bringen.
Wichtig ist auch, die Wohnung richtig zu führen. Tagsüber die Fenster geschlossen halten und die Räume abdunkeln – besonders an Süd- und Westseiten. Die Sonne heizt ohnehin schon genug auf. Erst am Abend oder ganz früh am Morgen, wenn es draußen kühler ist, sollte richtig gelüftet werden.
Und natürlich: ausreichend trinken. Wasser oder ungesüßte Tees helfen dem Kreislauf. Auf Alkohol und schwere Speisen besser verzichten – die belasten den Körper nur zusätzlich. Wer diese Tipps beherzigt, übersteht die schwüle Phase deutlich entspannter – und bleibt fit für die nächsten heißen Tage.
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