Was tun bei Herzrasen und Panikattacken?

Plötzlich schlägt das Herz schneller, die Luft wird knapp, Hände werden feucht – viele kennen dieses beklemmende Gefühl einer Panikattacke. Oft kommt es unvermittelt, mitten im Alltag. Doch es gibt einfache, aber wirksame SOS-Tipps, die helfen, die Kontrolle zurückzugewinnen.

Der wichtigste Schritt: Atmung kontrollieren. Bei Panik neigen wir dazu, flach und hastig zu atmen – das verschlimmert das Unwohlsein. Sage dir innerlich laut „Stopp!“ und atme dann langsam und tief durch die Nase ein, halte kurz an, dann aus. Wiederhole das mehrmals. Diese bewusste Atmung beruhigt das Nervensystem spürbar.

Fäuste ballen kann helfen – spüre die Spannung in den Händen, halte sie fünf Sekunden, dann loslassen. Dieser kleine Impuls lenkt vom inneren Chaos ab und bringt dich in deinen Körper zurück. Ähnlich wirkt es, sich kaltes Wasser ins Gesicht zu spritzen oder ein feuchtes, kühles Tuch auf die Stirn zu legen – die Kälte erfrischt und unterbricht die Angstspirale.

Es ist oft verlockend, wegzulaufen. Doch bleib, wo du bist, wenn möglich. Zeig dir selbst, dass du die Situation aushalten kannst. Ganz langsam wird das Herzruhiger. Und mit etwas Abstand kannst du deine Gedanken umlenken – zähle rückwärts von 100, nenne stumm alle Länder, die du kennst, oder konzentriere dich auf Geräusche um dich herum.

Und: Regelmäßige Bewegung stärkt langfristig die Widerstandskraft gegen Panik. Selbst ein täglicher Spaziergang kann helfen. Panikattacken sind beängstigend – aber kein Lebensurteil. Mit den richtigen Tools wird es leichter.

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