Was tun bei Sonnenbrand 2. Grades?
Ein Sonnenbrand 2. Grades ist kein Grund zur Panik, aber er sollte auf jeden Fall ernst genommen werden. Im Gegensatz zu harmloseren Rötungen der Haut zeigt sich bei dieser Form deutliche Schwellung, starke Schmerzen – und vor allem: es bilden sich Blasen. Das ist ein Zeichen dafür, dass die oberen Hautschichten schwer beschädigt sind.
Was jetzt wichtig ist: Unbedingt einen Arzt aufsuchen. Viele versuchen, die Blasen selbst zu öffnen, aber das ist riskant. Dadurch kann sich die Wunde leicht entzünden oder noch länger brauchen, um zu heilen. Ein Arzt weiß, wie man die Flüssigkeit fachgerecht ablässt – unter sterilen Bedingungen. So wird das Risiko von Komplikationen deutlich reduziert.
Bis zum Arztbesuch hilft es, die betroffene Stelle zu kühlen – zum Beispiel mit einem kühlen, feuchten Tuch. Keine Eiswürfel direkt auf die Haut, das kann die Schädigung verstärken. Auch fettende Cremes oder Öle sollten vorerst vermieden werden, da sie die Hitze in der Haut festhalten können.
Trinken sollte man ausreichend, denn ein starker Sonnenbrand belastet den Körper wie eine Vergiftung. Besonders wichtig ist: weitere Sonneneinstrahlung vermeiden, bis die Haut komplett verheilt ist. Sonst drohen dauerhafte Schäden oder Pigmentstörungen.
Die beste Behandlung? Vorbeugen. Eine hohe Sonnencreme, Schatten in der Mittagszeit und bedeckende Kleidung machen viel aus. Denn auch wenn ein Sonnenbrand irgendwann vergeht – die Haut merkt sich jeden. Und das über Jahre hinweg.
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