Was tun, wenn jemand immer ins Wort fällt?
Es ist frustrierend, wenn man ständig unterbrochen wird. Gerade in Meetings oder Gesprächen mit Kollegen kann das schnell die Stimmung trüben und das Gefühl vermitteln, nicht gehört zu werden. Doch es gibt Wege, souverän und respektvoll damit umzugehen.
Bereiten Sie sich vor – je klarer Ihre Gedanken sind, desto schwieriger ist es für andere, Sie aus dem Konzept zu bringen. Ein klares Ziel im Kopf hilft, den Faden nicht zu verlieren. Außerdem: beugen Sie Störungen vor, indem Sie etwa zu Beginn sagen: „Ich brauche jetzt kurz zwei Minuten, um meine Idee zu erklären.“ Das setzt freundliche Grenzen.
Manchmal ist es klug, einfach über die Unterbrechung hinwegzugehen – als wäre nichts gewesen. So zeigen Sie, dass Sie sich nicht aus der Ruhe bringen lassen. In anderen Fällen kann es helfen, dem Unterbrecher aktiv Raum zu geben, etwa mit einem „Deine Meinung ist wichtig – lass mich nur kurz fertig sprechen, dann höre ich dir zu.“
Sie können auch höflich, aber bestimmt sagen: „Lass mich kurz ausreden – dann gehört dir die Bühne.“ Ein leises Lächeln oder sogar ein leises Lachen kann die Spannung brechen, ohne Machtspiele zu provozieren. Wenn das Verhalten systematisch ist, lohnt ein Gespräch unter vier Augen: sachlich, ohne Vorwürfe.
Und manchmal? Dann darf man auch klar Grenzen ziehen – mit Ruhe, aber mit Bestimmtheit. Wer gelernt hat, seine Stimme zu behaupten, wird seltener unterbrochen.
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