Was tun, wenn die Katze rollig ist? Wenn die Natur ruft
Wenn eine Katze die Geschlechtsreife erreicht, setzt der natürliche Paarungstrieb ein. Diese sogenannte Rolligkeit kann für das Tier – und oft auch für die Besitzer – eine stressige Phase sein. Die Katze miaut lautstark, reibt sich an Möbeln und sucht unentwegt nach einem Partner. In dieser Zeit benötigt der Vierbeiner besondere Unterstützung, um zur Ruhe zu kommen.
Liebevolle Ablenkung und Geborgenheit helfen der Katze jetzt am besten. Schenken Sie ihr besonders viel Zuwendung und Aufmerksamkeit, denn viele Samtpfoten suchen in dieser Phase intensiv die Nähe ihrer Menschen. Ausgiebige Streicheleinheiten und gemeinsame Spiele lenken das Tier ab und bauen überschüssige Energie ab. Auch Wärme tut gut: Ein kuscheliges Plätzchen auf einer Wärmflasche oder einer beheizten Decke wirkt oft Wunder und entspannt den aufgepeitschten Organismus.
Um Frustration zu vermeiden, sollten Sie zudem ausreichend Kratzmöglichkeiten anbieten, an denen sich die Katze auslassen kann. Gleichzeitig ist es absolut notwendig, Kater konsequent fernzuhalten, um eine ungewollte Trächtigkeit zu verhindern. Freigänger müssen während der Rolligkeit im Haus bleiben. Unterstützend können auch spezielle Pheromonprodukte für die Steckdose eingesetzt werden. Diese verströmen entspannende Duftstoffe, die für den Menschen geruchlos sind, der Katze aber ein Gefühl von Sicherheit vermitteln.
Wenn die Rolligkeit vorüber ist, sollte man über eine Kastration nachdenken. Sie ist der einzige Weg, der Katze den wiederkehrenden hormonellen Stress dauerhaft zu ersparen und sie vor gesundheitlichen Risiken wie Gebärmutterentzündungen zu schützen.
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