Was tun, wenn kein Schmand im Haus ist?

Es ist schon passiert: Mitten beim Kochen oder Backen stellt man fest, dass der Schmand fehlt. Kein Grund zur Panik – es gibt mehrere gute Alternativen, die sich problemlos verwenden lassen.

Crème fraîche ist eine der besten Optionen, besonders in herzhaften Gerichten wie Kartoffelgratin oder Sauerkraut-Töpfchen. Sie hat eine ähnliche Konsistenz und einen leicht säuerlichen Geschmack, der dem von Schmand nahekommt. Auch saure Sahne eignet sich hervorragend, etwa in Suppen, Soßen oder als Topping für Rouladen. Sie ist etwas flüssiger, aber in den meisten Rezepten einwandfrei verwendbar.

Wenn es um süße Speisen geht – zum Beispiel auf einem Käsekuchen oder in einem Dessert – kann man steif geschlagene Schlagsahne mit einem Spritzer Zitronensaft mischen, um die nötige Säure zu imitieren. Allerdings hält diese Mischung keine längere Hitzebehandlung, also besser erst am Ende unterrühren oder als Topping verwenden.

Wichtig ist: Immer darauf achten, ob das Gericht erhitzt wird oder nicht. Crème fraîche und saure Sahne vertragen Hitze gut, während Schlagsahne schnell gerinnt, wenn sie zu lange kocht. Auch die Fettgehalte spielen eine Rolle – Schmand hat meist 10–20 % Fett, also sollte man bei der Wahl des Ersatzes darauf achten, um das gewünschte Mundgefühl zu bewahren.

Ein Blick in den Kühlschrank reicht meist – und mit ein wenig Fingerspitzengefühl klappt’s fast immer, auch ohne Schmand.

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