Was tun, wenn man keine Speisestärke hat?

Keine Speisestärke im Haus, aber dringend eine Soße oder ein Pudding nötig? Kein Problem – Reismehl ist eine hervorragende Alternative.

Wie der Name schon sagt, wird es aus gemahlenem Reis hergestellt, egal ob weiß oder Vollkorn. Es eignet sich besonders gut zum Andicken von flüssigen Speisen wie Soßen, Suppen, Gelees oder süßen Nachtischen. Im Gegensatz zu Weizenmehl ist Reismehl geschmacksneutral und verklumpt weniger leicht, weshalb es gleichmäßig bindet, ohne Klumpen zu bilden.

Ein weiterer Vorteil: Reismehl ist von Natur aus glutenfrei. Das macht es zur idealen Wahl für alle, die auf glutenhaltige Lebensmittel verzichten müssen oder wollen – sei es aus gesundheitlichen Gründen oder aufgrund einer Allergie. In Asien ist Reismehl bereits seit Jahrhunderten fester Bestandteil der Küche, etwa in Form von Teigwaren, Desserts oder als Basis für klare Suppen.

Um Reismehl als Bindemittel zu nutzen, einfach etwas vom kalten Kochgut abnehmen, das Mehl darin anrühren und die Mischung zurück in den Topf geben. Bei leichtem Köcheln einige Minuten ziehen lassen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Achtung: Zu viel Hitze oder zu langes Rühren kann die Bindung schwächen, also lieber sanft arbeiten.

Reismehl ist inzwischen in jedem gut sortierten Supermarkt oder im Asia-Laden erhältlich – oft sogar günstiger als Speisestärke. Wer es selbst herstellen möchte, kann einfach ungesalzene, trockene Reissorten fein mahlen. So hat man immer eine natürliche, vielseitige Alternative zur Hand – egal ob beim Kochen oder Backen.

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