Warum kommt es zu einem Würgereiz?
Ein plötzlicher Würgereiz kann unangenehm und beunruhigend sein – besonders, wenn er ohne offensichtlichen Grund auftritt. Häufige Auslöser sind bestimmte Gerüche, die den Körper dazu bringen, auf Gift oder Schadstoffe zu reagieren, als würde er versuchen, etwas auszuscheiden. Auch nach dem Erbrechen kann ein anhaltendes Würgen auftreten, da sich der Rachen und die Speiseröhre noch gereizt anfühlen.
Manche Menschen leiden morgens unter trockenem Würgen, oft verbunden mit Übelkeit. Das kann auf eine Magen-Darm-Störung, Sodbrennen oder eine Refluxerkrankung (GERD) hindeuten. Bei GERD gelangt Magensäure immer wieder in die Speiseröhre, was nicht nur ein brennendes Gefühl hinter dem Brustbein, sondern auch einen ständigen Druck im Hals oder das Gefühl eines Kloßes verursachen kann.
Auch Bewegungsschwindel oder eine empfindliche Schluckmuskulatur können zu Würgereizen führen. Bei manchen Menschen tritt das Würgen beispielsweise beim Zähneputzen auf, weil der Zungengrund empfindlich ist. In solchen Fällen hilft oft schon eine sanftere Zahnbürste oder eine andere Putztechnik.
Wenn das Würgen jedoch regelmäßig auftritt, ohne dass eine klare Ursache erkennbar ist, sollte man einen Arzt aufsuchen. Dauerhaftes trockenes Würgen kann auf eine zugrunde liegende Erkrankung hinweisen, die abgeklärt werden sollte. Eine gezielte Diagnose hilft, die richtige Behandlung zu finden – ob durch Ernährungsumstellung, Medikamente oder andere Maßnahmen.
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