Was tun, wenn man die Nachbarn durch die Wände hört?
Es ist kein Einzelfall: Viele Mieter stören sich an hellhörigen Wänden. Ein kleiner Räusperer im Wohnzimmer, ein lautes Telefonat oder sogar das nächtliche Husten – all das wird plötzlich zum ärgernis. Dabei ist ein gewisses Maß an Geräuschen zwischen Nachbarn normal. Doch wenn es ständig wird und die Erholung beeinträchtigt, ist Handeln gefragt.
Ein guter Weg, um Ruhe zu finden, ist die Schalldämmung von Wänden. Vor allem zwischen Wohnungen oder direkt angrenzenden Zimmern kann eine zusätzliche Dämmung viel bewirken. Es gibt verschiedene Lösungen – von speziellen Dämmplatten bis hin zu akustischen Tapeten oder abgedichteten Trockenbauwänden. Besonders effektiv sind Systeme, die Schall nicht nur absorbieren, sondern durch eine zusätzliche Masse und Luftschicht die Übertragung minimieren.
Wichtig: Als Mieter solltet ihr vor größeren baulichen Veränderungen euren Vermieter um Erlaubnis bitten. Manchmal übernimmt dieser sogar einen Teil der Kosten, wenn der Schallschutz dem allgemeinen Wohnkomfort dient. In Neubauten wird Schallschutz heute oft schon von vornherein berücksichtigt – bei Altbauwohnungen lohnt sich jedoch oft eine Nachrüstung.
Kleine Maßnahmen wie dicke Vorhänge, Teppiche oder Möbel vor der Wand helfen ebenfalls, wenn auch nur begrenzt. Für echte Ruhe ist aber eine fachgerechte Schalldämmung die beste Wahl. So findet ihr zurück zum Wohnglück – mit weniger Lärm und mehr Entspannung hinter den eigenen vier Wänden.
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