Welche Medikamente helfen bei Durchblutungsstörungen?

Bei Durchblutungsstörungen im Körper – oft an Händen, Füßen oder inneren Organen bemerkbar – zielt die Behandlung darauf ab, die Beschwerden zu lindern und die Blutzufuhr zu verbessern. Ein Arzt verschreibt je nach Ursache und Schwere der Störung unterschiedliche Medikamente. Oft beginnt die Therapie mit schmerzlindernden Mitteln, die rezeptfrei erhältlich sind. NSAR wie Ibuprofen gehören dazu und helfen, Entzündungen zu dämpfen und Schmerzen zu reduzieren, die durch mangelnde Durchblutung entstehen können.

Tritt der Schmerz besonders belastend auf – etwa bei fortschreitender peripherer arterieller Erkrankung –, kann der Arzt stärkere Präparate verordnen. In schweren Fällen kommen Opiate wie Morphium zum Einsatz, um die Schmerzen effektiv zu kontrollieren. Dabei ist jedoch Vorsicht geboten, da diese Medikamente abhängig machen können und nur unter enger ärztlicher Aufsicht eingesetzt werden sollten.

Über die Schmerztherapie hinaus ist es wichtig, die zugrunde liegende Erkrankung anzugehen. Dazu zählen oft Arterienverkalkung, Rauchen, Diabetes oder Bluthochdruck. Der Arzt kann zusätzlich Medikamente verschreiben, die das Blut verdünnen, wie Acetylsalicylsäure, um das Risiko von Gefäßverschlüssen zu senken. In einigen Fällen sind auch Mittel, die die Blutgefäße erweitern, sinnvoll.

Wichtig ist: Jede Behandlung sollte individuell angepasst sein. Wer Anzeichen wie Kältegefühl, Taubheit, Schmerzen beim Gehen oder blasse Haut bemerkt, sollte frühzeitig einen Arzt aufsuchen – je früher die Therapie beginnt, desto besser die Aussichten auf Besserung.

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