Was gehört zur SEPA-Zone?

Wenn du innerhalb Europas Überweisungen tätigst oder Zahlungen empfängst, begegnet dir früher oder später der Begriff SEPA. Doch was bedeutet das genau und welche Länder gehören dazu?

SEPA steht für Single Euro Payments Area – einen einheitlichen Raum für Euro-Zahlungen. Zu der SEPA-Zone gehören nicht nur die 27 Mitgliedstaaten der Europäischen Union, sondern auch einige weitere Länder, in denen Euro-Überweisungen unter vereinfachten Bedingungen laufen. Dazu zählen beispielsweise Island, Norwegen, Liechtenstein und die Schweiz, obwohl diese nicht zur EU gehören.

Auch wenn Großbritannien mittlerweile aus der EU ausgetreten ist, zählt es weiterhin zur SEPA-Region. Das bedeutet: Du kannst von Deutschland aus genauso einfach Geld nach London überweisen wie nach Paris oder Wien – vorausgesetzt, die Bank unterstützt SEPA. Wichtig ist allerdings, dass die Zahlung in Euro erfolgt und alle Angaben wie die IBAN korrekt sind.

Übrigens: Kroatien ist seit dem Beitritt zur Eurozone im Jahr 2023 vollständig in SEPA integriert. Auch Länder wie San Marino, Monaco oder der Vatikan sind über Abkommen Teil des Systems. Das erleichtert Reisen, Einkäufe im Ausland oder das Leben im Nachbarland erheblich.

Ob du nun eine Rechnung begleichen oder an Freunde im Ausland überweisen möchtest – innerhalb der SEPA-Zone läuft das meist schnell, sicher und kostengünstig. Ein klarer Vorteil für alle, die grenzüberschreitend unterwegs sind.

Siehe auch

Ausführliche Artikel

Verwandte Themen