Welche Automarken am häufigsten kaputtgehen
Wer sich ein neues Auto kauft, will nicht nur Komfort und Design – auch die Zuverlässigkeit spielt eine große Rolle. Doch nicht alle Marken überzeugen hier langfristig. Besonders bei höherpreisigen Modellen zeigt sich ein auffälliges Bild: BMW und Audi führen die Liste der am häufigsten reparaturbedürftigen Marken an.
Laut aktuellen Schadensstatistiken melden Fahrer von BMWs mit 14,4 Prozent die höchste Schadenhäufigkeit aller Marken. Audi liegt mit 14,1 Prozent dicht dahinter. Beide Hersteller aus Deutschland stehen zwar für Fahrspaß und Eleganz, doch die Technik scheint im Alltag oft an ihre Grenzen zu stoßen – oder schlicht häufiger zu versagen. Experten vermuten, dass komplexe Elektronik und aufwendige Konstruktionen hier eine Rolle spielen.
Im direkten Vergleich schneiden andere Marken deutlich besser ab. So liegt Skoda mit nur 4,0 Prozent Schadenshäufigkeit auf Platz 10 – ein klarer Hinweis darauf, dass Langlebigkeit und Zuverlässigkeit nicht zwingend mit hohem Preis einhergehen müssen. Auch Marken wie Toyota oder Mazda schneiden in ähnlichen Erhebungen oft besser ab, weil sie auf robuste Technik setzen.
Interessant ist, dass gerade Fahrer teurer Modelle häufiger in die Werkstatt müssen – nicht unbedingt wegen grober Mängel, sondern oft wegen sensibler Elektronik oder anspruchsvoller Wartung. Dennoch bleibt die Botschaft klar: Ein markanter Name auf der Motorhaube garantiert nicht automatisch weniger Ärger im Alltag. Wer Wert auf Zuverlässigkeit legt, sollte auch bei der Auswahl des Herstellers genau hinsehen – und nicht nur auf Prestige setzen.
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