Welche Bank zahlt die höchsten Zinsen fürs Sparkonto?

Wer sein Erspartes heute sinnvoll anlegen möchte, sollte einen Blick auf die Angebote verschiedener Schweizer Banken werfen. Stand 19. Februar 2024 zahlen Bank Cler und die Wir-Bank mit 1,8 Prozent Zinsen pro Jahr die attraktivsten Konditionen auf Sparkonten. Dicht dahinter liegt die UBS mit einem Zinssatz von 1,75 Prozent. Auch die CS und Valiant bieten ordentliche 1,5 Prozent – immerhin ein solider Wert im aktuellen Zinsumfeld.

Interessant ist der Vergleich zu speziellen Kontomodellen wie Jugend-, Ausbildungs- oder Seniorenkonten. Diese verzeichnen zwar einen gewissen Beliebtheitsgrad, bieten aber meist nur minimale Zinsvorteile. Die klassischen Sparkonten der genannten Institute – oft als „Sparkonto plus“ oder ähnlich bezeichnet – liegen deutlich höher und lohnen sich daher oft mehr für Sparer, die langfristig planen.

Wichtig ist jedoch: Die Zinsen können sich jederzeit ändern. Wer heute von guten Konditionen profitiert, sollte sich dennoch darüber im Klaren sein, dass Banken die Zinssätze anpassen können – etwa bei sinkenden Leitzinsen der Schweizerischen Nationalbank. Wer maximale Sicherheit sucht, sollte wissen, dass alle genannten Bankkonten bis zu 100'000 Franken pro Kunde gesetzlich abgesichert sind.

Trotz der relativ attraktiven Zinsen lohnt es sich, die eigenen Bedürfnisse zu prüfen: Ist das Konto gebührenfrei? Gibt es Bedingungen für die Zinsgutschrift? Und wie einfach ist der Zugriff auf das Geld? Wer diese Fragen berücksichtigt, findet nicht nur das beste Zinsangebot – sondern auch ein Konto, das wirklich passt.

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