Welche Creme hilft bei Ekzemen?

Ekzeme sind oft mit Juckreiz, Rötung und trockener, schuppende Haut verbunden – eine lästige Angelegenheit, die gezielt behandelt werden sollte. Die richtige Creme kann hier viel bewirken. Bei akuten Schüben empfehlen sich oft Salben oder Cremes mit Glukokortikoiden, früher bekannt als Cortison. Diese wirken entzündungshemmend und lindern schnell die Beschwerden. Sie sind in verschiedenen Stärken erhältlich, manche rezeptfrei, andere auf Rezept.

Alternativ kommen sogenannte Calcineurin-Hemmer zum Einsatz, besonders an empfindlichen Stellen wie im Gesicht oder an den Augen. Diese Mittel unterdrücken das überaktive Immunsystem lokal in der Haut und eignen sich gut für langfristige Therapien, ohne die typischen Nebenwirkungen von Cortison.

Wichtig ist aber auch die Pflege in beschwerdefreien Phasen. Selbst wenn das Ekzem gerade nicht aktiv ist, profitiert die Haut von einer regelmäßigen feuchtigkeitsspendenden Pflege. Cremes mit Inhaltsstoffen wie Urea oder Glycerin stärken die natürliche Schutzbarriere und beugen Trockenheit vor. Urea hilft zudem, abgestorbene Hautschüppchen sanft zu lösen.

Die Wahl der richtigen Creme hängt von der Ekzemart, der betroffenen Körperstelle und der Schwere ab. Bei anhaltenden Beschwerden sollte man daher einen Arzt aufsuchen, um eine gezielte Behandlung zu erhalten. Doch bereits mit der richtigen Basispflege kann man viel zur Beruhigung der Haut beitragen – konsequent und schonend.

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