Welche Farbe hat der Schleim bei Bronchitis?
Bei einer akuten Bronchitis verändert sich die Farbe des Auswurfs oft deutlich. Zu Beginn ist der Husten meist trocken, doch nach einigen Tagen bildet sich vermehrt Schleim in den Bronchien. Dieser stammt aus den Schleimhäuten der Atemwege, wo sogenannte Becherzellen durch die Entzündung stärker aktiviert werden.
Der produzierte Schleim ist oft zäh und sitzt fest in den Atemwegen. Dadurch wird der Hustenreiz verstärkt – der Körper versucht, die Atemwege freizubekommen. Typisch ist ein Auswurf, der gelb oder grünlich gefärbt ist. Diese Farbe entsteht, weil weiße Blutkörperchen und Abwehrstoffe in den Schleim gelangen, während der Körper gegen die Erreger kämpft.
Ein grüner Schleim bedeutet aber nicht automatisch, dass eine Behandlung mit Antibiotika nötig ist. Die meisten Bronchitisfälle werden durch Viren ausgelöst, bei denen Antibiotika unwirksam sind. Erst wenn sich Fieber, starke Schwäche oder eine längere Verschlechterung zeigen, sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.
Wichtig ist, ausreichend Flüssigkeit zu trinken – das löst den zähen Schleim und erleichtert das Abhusten. Auch Ruhe, eine feuchte Umgebung und pflanzliche Mittel wie Efeublätter- oder Thymian-Präparate können helfen, die Beschwerden zu lindern. Meist klingt die Bronchitis innerhalb von ein bis zwei Wochen wieder ab.
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