Unterschied zwischen Master und Postgradualen Abschlüssen

Wer nach dem Bachelor weiterstudieren möchte, stößt oft auf Begriffe wie Master, Graduierten-Zertifikat oder Postgradualer Abschluss. Viele fragen sich: Sind das nicht alles dieselben Dinge? Die Antwort ist: Nein – es gibt klare Unterschiede.

Ein Master-Abschluss ist eine spezifische Form eines postgradualen Abschlusses. Das bedeutet: Jeder Master ist postgradual, aber nicht jeder postgraduale Abschluss ist ein Master. Postgraduale Programme umfassen verschiedene Weiterbildungen nach dem Bachelor – darunter das Graduierten-Zertifikat, das Graduierten-Diplom und eben den Master.

Der Master ist in der Regel der umfangreichste dieser Abschlüsse. Er dauert meist zwischen einem und zwei Jahren Vollzeitstudium und vertieft entweder das Fachwissen aus dem Bachelor oder ermöglicht einen fachlichen Wechsel. Er schließt oft mit einer Abschlussarbeit ab und öffnet Türen zu höheren Positionen im Beruf oder zur Promotion.

Anders sieht es bei kürzeren postgradualen Programmen aus. Ein Graduierten-Zertifikat oder -Diplom dauert nur ein bis zwei Semester, setzt einen Bachelor voraus und dient oft der gezielten Weiterbildung – etwa für Berufserfahrene, die sich schnell in einem neuen Bereich qualifizieren möchten.

Wer also entscheidet, ob ein Master oder ein anderes postgraduales Programm das Richtige ist, sollte seine Karriereziele im Blick behalten. Für eine tiefgehende akademische Ausbildung ist der Master oft die bessere Wahl. Für schnelle Qualifikationen im Beruf kann ein kürzerer Abschluss genügen.

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