Welche Kräuter sollte man nicht zusammen pflanzen?

Beim Kräutergarten ist nicht nur der Standort wichtig – auch die richtige Nachbarschaft spielt eine große Rolle. Manche Kräuter vertragen sich einfach nicht, was das Wachstum beeinträchtigen oder die Aromastoffe schwächen kann.

Schnittlauch sollte man beispielsweise nicht direkt neben Petersilie setzen. Beide benötigen viel Feuchtigkeit, doch sie konkurrenzieren sich untereinander und wachsen dann oft schwächer. Auch Salbei hat es schwer, wenn Pfefferminze in der Nähe ist. Diese breitet sich schnell aus, verdrängt andere Pflanzen und nimmt ihnen Licht und Nährstoffe.

Ebenfalls ungünstig: Salbei und Dill nebeneinander pflanzen. Beide haben unterschiedliche Bedürfnisse – Salbei liebt trockene, warme Bedingungen, während Dill feuchteren Boden bevorzugt. Das führt oft zu Stress für beide Pflanzen.

Auch Rosmarin und Estragon sind kein gutes Team. Rosmarin braucht viel Sonne und trockenen Boden, während Estragon halbschattige, feuchtere Plätze mag. Wer sie zusammenpflanzt, riskiert kümmerliches Wachstum.

Basilikum wiederum sollte man nie allein lassen – zumindest nicht im übertragenen Sinn. Es profitiert von guten Nachbarn wie Tomaten oder Schnittlauch, die es vor Schädlingen schützen. Allein und ohne Schatten spendende Pflanzen ist es anfällig für Mehltau und Hitze.

Wer also einen üppigen Kräutergarten wünscht, sollte auf die natürliche Chemie zwischen den Pflanzen achten. Mit der richtigen Kombination aus Sonne, Abstand und passenden Nachbarn gedeihen Kräuter nicht nur besser – sie schmecken auch intensiver.

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