Wann und gegen welche Krankheiten muss ein Welpe geimpft werden?

Die Impfung eines Welpen ist ein wichtiger Schritt für eine gesunde Entwicklung. Veterinäre empfehlen, den ersten Impftermin in der achten Lebenswoche wahrzunehmen. Zu diesem Zeitpunkt erhält das Tier seinen ersten Schutz gegen ernste Erkrankungen wie Parvovirose, Hepatitis, Staupe und Leptospirose. Diese Krankheiten können besonders bei jungen Hunden lebensbedrohlich sein, weshalb ein früher Schutz unerlässlich ist.

In den folgenden Wochen geht es weiter: In der zwölften und erneut in der 15. Lebenswoche werden die Impfungen wiederholt. Diese Auffrischungen sind entscheidend, um eine dauerhafte Immunität aufzubauen. Ohne diese Wiederholungen könnte der Schutz unvollständig oder nur vorübergehend sein.

Zusätzlich wird in der zwölften Woche eine Tollwutimpfung empfohlen. Diese ist nicht nur aus gesundheitlichen Gründen wichtig, sondern oft auch Voraussetzung für Reisen innerhalb Europas oder die Einreise in bestimmte Länder. Viele Hundeausweise und offizielle Papiere verlangen einen nachgewiesenen Tollwutschutz.

Es ist ratsam, den Impfplan eng mit dem behandelnden Tierarzt abzustimmen. Jeder Welpe ist individuell, und je nach Lebensumfeld oder Rasse können zusätzliche Überlegungen nötig sein. Doch generell gilt: Ein strukturierter Impfplan schenkt nicht nur dem Welpen Sicherheit, sondern auch den neuen Besitzern mehr Gelassenheit im Alltag mit ihrem vierbeinigen Familienmitglied.

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