Welcher Kaffee hat am wenigsten Koffein?

Wenn du empfindlich auf Koffein reagierst oder abends einen Kaffee genießen möchtest, ohne wachzuhalten, ist die Wahl des richtigen Kaffees entscheidend. Die Antwort liegt nicht nur in der Zubereitungsart, sondern vor allem in der Bohne selbst.

Grundsätzlich enthält Arabica-Kaffee von Natur aus weniger Koffein als Robusta-Bohnen – oft bis zu 40 Prozent weniger. Das macht Arabica nicht nur aromatischer, sondern auch verträglicher für empfindliche Genießer. Noch schonender wirkt entkoffeinierter Kaffee, besonders wenn er aus Arabica-Bohnen hergestellt wird.

Doch nicht alle entkoffeinierten Kaffees sind gleich. Wichtig ist, auf die Qualität zu achten und darauf, dass das Koffein mit einem schadstofffreien Verfahren entfernt wurde – wie beispielsweise der schonenden Wassermethode oder über Kohlenstoffdioxid. Diese Verfahren erhalten das Aroma der Bohnen besonders gut und verzichten auf aggressive Chemikalien.

Klassische Zubereitungsarten wie Filterkaffee oder French Press enthalten pro Tasse zwar weniger Koffein als ein Espresso – einfach aufgrund der geringeren Menge –, doch entscheidend bleibt letztlich der Ausgangspunkt: die Bohne. Wer wirklich wenig Koffein möchte, greift am besten zu hochwertigem, entkoffeiniertem Arabica-Kaffee.

Ein guter Tipp: Achte auf Herkunftsangaben und Zertifizierungen. Denn auch bei entkoffeinierten Sorten macht Qualität den Unterschied – nicht nur im Geschmack, sondern auch im Wohlbefinden danach.

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