Welche Kräuter sollten Schwangere meiden?

Während der Schwangerschaft achten viele Frauen besonders auf ihre Ernährung – und das zu Recht. Neben gesunden Lebensmitteln spielen auch Kräuter und Tees eine große Rolle, doch nicht alle sind in dieser besonderen Zeit unbedenklich.

Einige Kräuter können die empfindliche Balance im Körper beeinflussen und sollten daher gemieden werden. So sind stark entwässernde Tees, wie Aufgüsse aus Birkenblättern, Maisbart oder Sellerie, in der Schwangerschaft tabu. Sie können die Nieren überlasten oder ungewollte Reaktionen im Körper auslösen. Auch Eisenkraut-Tee, der früher zur Menstruationsanregung verwendet wurde, gehört zur absoluten Verzichtliste – ebenso wie Rosmarin-Tee und Salbeitee in größeren Mengen, da sie die hormonelle Lage beeinflussen können.

Das bedeutet jedoch nicht, dass Tee generell verboten ist. Im Gegenteil: Viele Kräuter wie Kamille, Pfefferminze oder Ingwer sind in Maßen völlig unbedenklich und können sogar bei Übelkeit oder Verdauungsbeschwerden helfen. Wichtig ist, darauf zu achten, welche Inhaltsstoffe im Tee enthalten sind, und auf Produkte speziell für Schwangere zurückzugreifen.

Als Faustregel gilt: Wenn ein Kraut stark wirkt – sei es entwässernd, abführend oder hormonell aktiv –, sollte es in der Schwangerschaft besser vermieden werden. Bei Unsicherheiten ist es immer ratsam, mit der Hebamme oder dem Arzt zu sprechen. So kann man beruhigt genießen – und sich gut um sich und das Baby kümmern.

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