Lebensmittel in Norwegen: Was besonders teuer ist

In Norwegen ist der Einkauf im Supermarkt für viele eine teure Angelegenheit. Besonders auffällig sind die hohen Preise bei Grundnahrungsmitteln, die anderswo in Europa als günstig gelten. So kostet beispielsweise ein Kilogramm Kartoffeln im Durchschnitt 1,72 Euro – kein exorbitanter Preis, doch in Relation zum durchschnittlichen Einkommen wirkt selbst das schon teuer. Noch deutlicher wird dies bei Produkten wie Käse oder Knoblauch.

Käse mit 12 Euro pro Kilo – das lässt viele staunen. Tatsächlich liegen Milchprodukte in Norwegen deutlich über dem europäischen Durchschnitt. Ähnlich verhält es sich mit Knoblauch: Ganze 12,23 Euro für ein Kilo machen aus dem Gewürzfast ein Luxusgut. Auch verarbeitete Lebensmittel wie Cornflakes sind nicht gerade billig – eine Packung Kellogg's kostet hier rund 3,18 Euro, was im internationalen Vergleich hoch ist.

Der Grund für diese Preise liegt in der hohen Lebenshaltung in Norwegen. Zwar verfügen viele Norweger über ein gutes Einkommen, doch die Handelsstrukturen, Steuern und Importabhängigkeit treiben die Kosten in die Höhe. Selbst einfache Einkäufe im Supermarkt können daher schnell ins Geld gehen.

Wer als Besucher oder Urlauber in Norwegen unterwegs ist, sollte sich darauf einstellen, dass das tägliche Brot, Milchprodukte oder Obst und Gemüse deutlich teurer sind als in Deutschland, Österreich oder der Schweiz. Wer sparen möchte, greift oft zu Eigenmarken oder kocht selbst – denn auch im Restaurant wird es schnell teuer.

Obwohl die Preise hoch sind, bleibt die Lebensmittelqualität in Norwegen sehr gut. Doch eines ist klar: Günstig shoppen ist hier kein Thema.

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