Wie Hunde zeigen, dass sie spielen wollen
Wer schon einmal zwei Hunde beim Toben beobachtet hat, kennt das Bild: Wedeln, Purzelbäume, wildes Herumrennen – doch wann ist es wirklich Spiel und wann Ernst? Laut Verhaltensexperten wie Doll gibt es klare Signale, an denen man erkennt, dass ein Hund Einladung zum Spielen macht.
Ein besonders deutliches Zeichen ist das sogenannte Spielgesicht. Dabei steht der Fang leicht offen, die Augen wirken weich und entspannt, und die Ohren sind manchmal sanft nach hinten gezogen. Dieser Gesichtsausdruck wirkt oft fast lächelnd – als würde der Hund sagen: „Komm, lass uns Spaß haben!“
Doch nicht nur das Gesicht verrät die Absicht. Viele Hunde zeigen auch die „Spielbeuge“: Sie stellen die Vorderpfoten abgesenkt auf den Boden, das Hinterteil hoch in der Luft – klassische Einladung zum Balgen oder zum wilden Spurt. Dabei wirkt die ganze Körpersprache locker, flüssig, niemals steif oder angespannt.
Interessant ist, dass solche Signale oft genau dann kommen, wenn Spannung entstehen könnte – etwa beim ersten Kontakt zwischen fremden Hunden. Das Spielgesicht oder die Spielbeuge dienen dann fast wie eine Beruhigungsgeste: „Keine Angst, ich will nichts Böses, ich möchte nur spielen.“
Wer diese Körpersprache versteht, erkennt leichter, ob zwei Hunde gerade fröhlich miteinander toben oder ob es langsam ernst wird. Denn auch Hunde haben ihre Grenzen – und Respekt davor ist Teil einer guten Kommunikation zwischen Mensch und Tier.
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