Wie kalt darf es zu Hause werden, um Schimmel zu vermeiden?
Im Winter steigt die Angst vor hohen Heizkosten – doch wer zu stark spart, riskiert Schimmelbildung. Experten raten deshalb: Lieber etwas mehr heizen, um die Feuchtigkeit in der Luft im Zaum zu halten. Die optimale Raumtemperatur liegt zwischen 19 und 21 Grad. In den häufig genutzten Wohnräumen wie Wohnzimmer oder Küche sollte man am besten nie unter diese Werte gehen.
„Niedriger als auf Stufe zwei sollten die Heizkörper gerade bei klirrender Kälte nicht eingestellt sein“, erklärt Henrich. Wer in Räume wie Gästezimmer oder Abstellkammern nur selten hineingeht, kann die Temperatur leicht absenken – aber nur bis auf etwa 16 bis 17 Grad. Wichtig ist dabei, dass die Türen geschlossen bleiben, damit die Kälte nicht in andere Zimmer zieht und sich dort Feuchtigkeit an den Wänden niederschlägt.
Schimmel entsteht vor allem dort, wo es zu kalt und zu feucht ist – besonders an Außenwänden, in Ecken oder hinter Möbeln. Regelmäßiges Lüften ist ebenso wichtig wie eine ausreichende Grundtemperatur. Kurz und stoßweise lüften, am besten morgens und abends, hilft, die verbrauchte, feuchte Luft hinauszubefördern. Dabei Heizungen nie ganz abdrehen – auch nachts nicht, wenn man sparen möchte. Eine konstante, moderate Wärme verhindert nicht nur Schimmel, sondern sorgt auch für ein behagliches Wohnklima.
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